Alle Beiträge von Joachim

Bericht Rheinländer Strassenfest 31. August 2019

Vorbereitungsverlauf

09.05.19 Vorbereitungstreffen Mitwirkende. 19.05.19 Gesuchstellung Festbewilligung. 16.07.19 Erteilung Bewilligung. 15.08.19 Stellung Parkverbotsschilder +  Deponie Vauban Gitter seitens TBA zur Absperrung der Strasse, 15.08.19 Feinabstimmung  Mitwirkende. 23.08.19 Flyer an Haustüren kleben. 24.08.19 Info an Stadtteilsekretariat West zur Veröffentlichung im Eventkalender. 25.08.19 Banner-Installation zwischen Haus 6 und 7 zur Festankündigung. 26.08.19 Aufruf Salat- und Kuchenspende. 27.08.19 Einrichtung Gruppenchat für schnelle Koordination und Hilfeleistung. 29.08.19 Befüllen Partykühlschrank. 30.08.19 > 50% Autos sind 20:00 geräumt.

Wetter

am 31.08.19 nachmittags:  31°C, wolkenlos, windstill.

Strassensperrung

07:45 Polizei erfragt telefonisch den Räumungsfortschritt.
08:00 Strassensperrung mit Vauban Gitter.
08:15 Verkehrsdienst ist vor Ort.
08:30 Strasse ist autofrei.

Mittagstisch

08.30 Aufbaubeginn Max’ Minibaiz.  12 Personen haben sich zum Mittagstisch angemeldet.  Wir erwarten Full House. Joachim wird bei letzten Einkäufen auf dem Velo angefahren und stürzt. Die Hälfte der Arbeitskraft für Max‘ Minibaiz fällt aus. Katharina erhält spontan nachbarschaftliche Hilfe und kann mit 1 Stunde  Verzögerung die Baiz eröffnen. Thérèse schmückt das Zelt mit Blumen. Während des Apéros schmort der Gratin im Ofen. Kater Max ist bei allem stets dabei und begrüsst schmusend die Gäste.

Stände am Nachmittag

Die meisten Aktionen finden am Rheinländerstrassenfest ohne Koordinationsbedarf unter freiem Himmel statt. 16:00-18:00 wachsen nach Lust und Laune improvisierte herzig dekorierte Installationen wie Pilze, die bis 22:00 von Kindern und Erwachsene betrieben werden. Stellung der Tischgarnituren nach Bedarf.

Das jugendliche Waffelteam lockt mit  frischgemachtem Gebäck mit Puderzucker oder Apfelmus. Der Sirup Kinderstand bietet ein Dutzend Sorten seit Jahren preisstabil für 50 Rappen und zusätzlich Entenangeln mit Naschereien für geschicktes Hakeln. Daneben bunte Gratis-Tomaten aus eigenem Garten. Der Büchsenwurfstand fordert die Jugend heraus. Die Lokal Bar bietet erfrischende Drinks und Ueli-Bier. Bring und Nimm stösst auf reges Interesse. In den Vorgärten wird gechillt, gespielt, getrunken, gegessen. Die Anwohner spenden zahlreiche leckere Kuchen zum Nachmittagskaffee sowie appetitliche Salate für Grilladen.  Metzgerei Jenzer liefert seit Jahren die schmackhaften Würste und einen Profigrill.

Bobby Car Rallye

18:00-20:00 ohrenbetäubende traditionelle Bobby Car Rallye.  Ein schwungvoller Spass bergab auf abgesperrter Strasse an dessen Teilnahme sich längst erwachsene Spielgefährten noch gut erinnern können.

The Little Wazoo

20:00-22:00 6 passionierte Musiker spielen R&B, Reggae, Blues, Funk und bieten damit der 60 Personen audience ein stimmungsvolles Abendkonzert.

24:00 Die Strasse ist geräumt und wieder offen. Wir danken allen Aktiven und Gästen für die Stimmung, die sie erzeugten.

Bericht Gartenfest am 1. August 2019

Funktion

Das kleine Gartenfest am Schweizer Nationalfeiertag ist ein umlagefinanzierter Non-Profit Vereinsanlass zur Kontaktförderung im Innen- und Aussenverhältnis.

Hierzu sind Mitglieder, Nachbarn und Gäste herzlich willkommen.

Vorbereitung

Bis zum 28. Juli liegen 13 Anmeldungen für den Festschmaus und 15 für den Apéro vor. 29.- 31. Juli kaufen Katharina & Joachim ein, stopfen den Partykühlschrank unserer Nachbarn im Keller voll, marinieren 2 x 1,5kg Schweinerollbraten und richten 3kg Nudelsalat an.

Wetter 1. August 2019

sonnig, 27°C, Luftfeuchte 41-49%, 1015mbar, Wind 10km/h.
Wir danken Petrus für das vortreffliche Wetter.

Aufbau

09:00h – 10:00h Materialtransport aus dem Keller, Zeltstellung im Garten. 10:00h – 12:00h Göran + Joachim montieren drei Gasgrill, stellen Tischgarnituren, installieren Beleuchtung und Dekoration. Katharina richtet derweil 4 amuse bouche Platten und den Gratin an. Die Katzen Max & Syra sehen, dass im Garten wieder etwas Besonderes läuft. Sie bleiben in der Nähe und verfolgen die weiteren Ereignisse mit grösstem Interesse. Sie wissen  aus Erfahrung es gibt demnächst was Leckeres zu ergattern.

Apéro

13:00h–14:00h treffen unsere Gäste ein.  15 Personen aus der CH, D, Indien und Ukraine; dazu ein lieber Hund. Zu unserer Erleichterung vertragen sich die Vierbeiner im Garten.

Pragya erforscht als Evolutionsbiologin das Paarungsverhalten von Plattwurmgattungen am Zoologischen Institut in Basel.
Gorov forscht im Bereich Ökologie und Umwelt an der Uni Zürich. Nathalie ist Goldschmied in Poltawa.
Weltläufige Gäste, viele interessante Themen, spannende Geschichten, nie langweilig.  Als Gartenspiel wird  Federball und Pétanque genutzt.

Festschmaus

14:30h Vorspeise: Melonenschiffchen mit Schinkenfracht unter CH Flagge.  Die Rollbraten werden auf zwei Gasgrill gesteckt. Im Gegensatz zu 2018 haben die Grillmotoren neue Batterien; diesmal funktionieren die Spiessantriebe.

16:30h sind die Braten knusprig und haben die nötige Temperatur. Auch die von Göran mitgebrachten Lachs- und Tuna-Filets sind fertig. Der 3,5kg Kartoffelgratin kommt im perfekten Timing aus dem Backofen. Auch die Zucchini-Obergin-Champignon Pfanne auf dem Grill sieht lecker aus. Backen und Banken ist angesagt. Alles wird weggeputzt.

18:30h Fruchtsalat aus 9 Früchten mit Maracuja-Pfirsich-Eis, Schlagsahne und Orangenlikör nach Belieben. 20:30h-21:30h Kaffee.

Feuerwerk

21:30h verlegt die Festgemeinschaft auf die Strasse um ein Feuerwerk zu entfachen. 22:00h ist mit einem farbenprächtig sprühenden Vulkan Zapfenstreich. Abbau im Garten bis 24:00h.

Dank

an unseren Nachbarn für die unentgeltliche Bereitstellung des Partykühlschrankes, den Mitgliedern für ihre grosszügige Unterstützung: den schönen Blumenschmuck, die attraktive Sektkühlerausleihe mit Eis und Bierbestückung, die herzigen Matrosenkerzen, den fruchtig süffigen apulischen Wein, den edlen Champagner, das eindrucksvolle private Feuerwerk, die tatkräftige Mithilfe bei Auf- und Abbau, die Geldspende zum Apéro.

allen Teilnehmern für die Stimmung, die sie am Gartenfest 1. August 2019 erzeugten.

Bericht 4. Dreiland Velotour 1. Mai 2019

Teilnehmer & Etappen

An der 4. Dreiland Velotour nahmen 7 Personen mit 5 Tourenvelo und 1 Tandem teil. 09:30h startete die Crew bei ca. 16°C und blauem Himmel. Wir hatten auf der Tour weder Ausfälle noch Pannen. Stresslos wurde die geplante Fahrdauer zu Gunsten längerer genussreicher Pausen verkürzt.  Die Fahrzeit betrug bei der Rekognoszierung zur Einladung 6h.  Das Team brauchte für die 73km nur 4:24h. Statt 12km/h fuhr die Crew in allen Etappen knapp 17km/h.

Daten aus Marc’s Fahrtenschreiber
Basel – Kembs

Auf der 1. Etappe waren am Morgen noch warme Jacken nötig. Wir fuhren via Rheinuferweg Basel – Huningue (Elsässerrheinweg), Planetenweg Huningue – Rosenau entlang dem Canal de Huningue bis Bootshafen Kembs. Auf dem benachbarten Picknickplatz am ehemaligen Kanalhafen ca. 50m südlich der Zugbrücke stand ein weisses Partyzelt. 2 charmante junge Damen luden die Crew herzlich zu Bratwurst und Bier ein. Leider konnten wir mit unserem Fahrplan nicht teilnehmen. Die Vesperpause reichte für ein paar Worte zur Historie des Canal de Hunigue sowie zur Beobachtung und Fütterung einer Schwanenfamilie, hungriger Enten und eines putzigen Bisamratten Pärchens, das unter Schwan Attacken seinen Anteil Brot in Ufernähe mutig ergatterte.

Kembs – Ottmarsheim

Auf der 2. Etappe machten wir nördlich von Petit-Landau einen Abstecher zu den Ruines de Chateau Butenheim. Die überwaldete Burgmotte (künstlich aufgeschütteter Burghügel) ist noch erkennbar. Eine F/D/E Informationstafel erläutert den denkmalgeschützten Ort.

Kulturelles Highlight der 4. Dreiland Velotour war die Abteikirche Ottmarsheim. Das fast 1000-jährige sakrale Bauwerk ist ein Kleinod der Romanik. Der Besuch ist für jeden Architekten ein Leckerbisssen. Die katholische Kirche erscheint von Aussen klein. Im Innenraum wird die starke Wirkung des Oktogons wie im 200 Jahre älteren Dom zu Aachen deutlich. Der herrliche Abteigarten mit zahlreichen Bänken und blitzsauberem öffentlichen WC lud bei warmer Mittagssonne zur Rast ein.  Die Crew entschied sich einstimmig für Entspannung im Abtei-Park auf gepflegtem Rasen, Cava aus der Kühltasche und ein zweites Picknick bei 24°C.

Ottmarsheim – Bad Bellingen

Auf der 3. Etappe trafen wir am Rheinufer von Neuenburg auf ein Volksfest mit Speis und Trank. Zahlreiche Festgarnituren waren voll besetzt. Der Rheinweg Richtung Bad Bellingen war mit Spaziergängern und Velofahrern gut besucht. Gruppen mit Bollerwagen und 1. Mai Ladung waren auf der Tour eine lustige Begegnung. Im gedeckten Biergarten der Trotteria, Pizzeria Lucano beim Sportplatz Bad Bellingen verbrachten wir eine gute Stunde.

Bad Bellingen – Weil

Auf der 4. Etappe wurde an den Isteiner Schwellen 10min Rast eingelegt. Das Gasthaus am Bootssteg erreichte die Crew in guter Verfassung um 16:45h früher als geplant. Gegen 17:40h trafen dort 5 weitere Regioböötler ein, welche die Tour nicht mitmachen konnten. So waren wir 12 Personen, die gemeinsam den Abend geniessen konnten. Das Dutzend verabschiedete sich in Etappen. Die letzten 7 Mitglieder verliessen das Gasthaus  20:05h.

Wir danken Petrus für das formidable Wetter. Zum Besuch der Abteikirche mit seinem Patrozinium war es ideal. Marc danken wir für die Daten des Fahrtenschreibers zur 4. Dreiland Velotour. Den Gaststätten danken wir für den guten freundlichen Service. Allen Teilnehmern herzlichen Dank für ihre Teilnahme und die Stimmung die sie erzeugten.

Einladung 4. Dreiland Velotour 1. Mai 2019

Link

https://goo.gl/maps/tUKXbYPK8qXVog5Q9

Einladung

Mitglieder und Gäste sind zur traditionellen Dreiland Velotour am 1. Mai herzlich willkommen.  Teilabschnitt EuroVelo 15 Rheinweg bis Rkm199. 70km überwiegend an Gewässern entlang. Höhendifferenz: 2x 122m. Belag: befestigte Wege + Asphalt. E-Velos auf dieser Tour aus sportlicher Fairness nicht erwünscht. Kondition nötig. Muskelkater nicht ausgeschlossen. 16-Tage Wetterprognose vom 23. April: 16°C, kein Regen. Bei Schlechtwetter wird kurzfristig Termin verschoben.

Rekognoszierung

Die Strecke der 4. Dreiland Velotour wurde am 17. April mit 21-Gang 28“ Tourenvelo abgefahren; die Öffnungszeiten sind geprüft. Die Zeitangabe in Google Maps ist zu ambitioniert. Die reale Route entspricht nicht zu 100% der Plandarstellung. Google kennt z.B nicht den Rheinuferweg Basel-Huningue, der voraussichtlich an Werktagen noch bis 2021 gesperrt bleiben wird.

Vorbereitung

Geplant sind 6h geruhsame Fahrt mit Tourenvelo. 4h sind reserviert für Kulturstopps, Picknick + Einkehr. Abendessen Gasthaus zum Bootssteg beim Yachthafen Weil 17:30h. Wer nicht mitfährt kann das Radlerteam dort treffen. Wir wollen 20:00h wieder daheim sein. Teilnahme in eigener Verantwortung. Pannen- und Abholdienst ist vereinsseitig nicht vorhanden. Bitte Velos checken: Reifen, Bremse, Klingel, Flickzeug, Luftdruck, Pumpe. Pflicht: bequeme Bekleidung, Wetterschutz, Smartphone, 3 Liter Getränk + Verpflegung/Person, ID-Karte, €uro.

Anmeldung + Fragen

bis 28. April an info@regioboot.ch oder 079 842 93 22. Mittwoch 1. Mai 2019, Start 9:30h St. Johanns Park p

Bericht 10. GV 14. April 2019

Zur 10. Vereinsversammlung kamen bei kühlem feuchten Frühlingswetter 9 Mitglieder, davon 2 Neumitglieder. Thérèse brachte einen den Tisch schmückenden Blumenstrauss. Die Versammlung startete 16:30h und endete mit einer zwischenzeitlichen Servierpause von 15min um 18:21h. 
Protokoll 10. GV per 16.04.2019 im Mitgliederbereich.

Alle Teilnehmer blieben zum Abendessen; die letzten gingen um 20:30h. Das China Restaurant Rheinpark Weil am Dreiländereck mit bemerkenswerter Sicht auf unser Revier und leckerem Buffet war für uns seit 2015 zum 5. Mal Ort unserer Vereinsversammlung und erneut der freundliche aufmerksame Gastgeber.

谢 谢

Einladung 10. GV 14. April 2019

Einladung zur 10. Vereinsversammlung
Einladung zur 10. Vereinsversammlung, China Restaurant Rheinpark Weil

Neben dieser Ankündigung erhalten die Mitglieder die Einladung zur 10. Vereinsversammlung mit E-Mail. In der Versandbeilage sind enthalten:

  • persönliches Begleitschreiben zur 10. GV,  13.03.2019
  • Einladungsflyer
  • Erfolgrechnung 2018 – 2019
  • Protokoll 9. GV 2018
  • Beitragsrechnung 2019
  • Flyer Jahresprogramm 2019 (Entwurf)
  • Budget 2019 (Entwurf)
  • Mitgliederliste
Die Vereinsversammlung findet am Sonntag 14. April 2019 ab 16:00h im China Restaurant Rheinpark Weil statt.
Das Restaurant bietet Gästeparkplätze im UG. Allfällige Abmeldung bitte bis Sonntag 07. April 2019 bei Katharina Mobil/SMS 079 215 78 71 oder info@regioboot.ch.

Der Verein offeriert den Teilnehmern einen Apéro.
Im Anschluss zur Vereinsversammlung gemeinsames Abendessen fakultativ. 

Bericht Neujahrsapéro 06.01.2019

Mit dem Neujahrsapéro 2019 dankte der Verein den Mitgliedern traditionell für ihr Engagement und Freunden des Vereins für ihre Verbundenheit.
Katharina bewies Organisationstalent. Sie kreierte mit kleinem Budget einen Augen- und Gaumenschmaus. 
12:00h – 14:45h Anrichten der Köstlichkeiten.
15:00h – 01:20h Apéro riche mit Plauderei über eine Vielzahl Themen.

Es wurde der Wunsch geäussert sich erneut für Aufbau eines Unterstandes sowie Anschaffung/Unterhalt eines Vereinsbootes zu engagieren. Der Verein hat aktuell dafür keine Ressourcen. Der Vorstand kann aus Erfahrung beraten; er plädiert seit 2017 für Kleinbootinfrastrukturen auf Allmend mit public value.

Herzlicher Dank den 8 Teilnehmern am Neujahrsapéro 2019 für die Stimmung, die sie erzeugten. Wetter nasskalt, 4°C.

SRH fordern höhere Miete vom Regioport – Wie gehen die Regioböötler damit um?

In Beantwortung zu Anfragen zur Betroffenheit und Reaktion anlässlich nachfolgender Presseartikel:

Wir wünschen den sachlich Beteiligten zum Neujahr 2019 Weitsicht und Augenmass und allen Betroffenen genügend Zeit für eigene Dispositionen. Liegeplätze sind nicht nur im Raum Basel rar. Massenexodus und alternative Geschäftsstandorte sind keine realistischen Optionen. Kleinschifffahrt in Basel Stadt (BS) orientiert sich an den Verhältnissen im Einzugsbereich des Rheines und nicht an Innerschweizer Konditionen.

Die Kleinschiffhäfen in BS bestehen seit ca. 25 Jahren als private Infrastrukturen auf Allmend im Hafengebiet. Wesentliche Teile ihrer Konstruktionen sind im Rheinbett fest eingerammt und daher keine Fahrnis. Der Bau und Betrieb hätte nach Allmendgesetz (1927) §15 ff jeweils einen Verleihungsbeschluss erfordert; den gibt es aber nicht. Ein eingetragenes Baurecht auf Allmend ist für die erheblichen Privatinvestitionen nicht ersichtlich. Stattdessen wurden seitens Rheinschifffahrtsdirektion (RSD) langfristige privatwirtschaftliche Mietverträge für Wasserflächen vereinbart. 2016 beantragte Regioboot nach Gesetz über die Information und Datenschutz (IDG) §25 Vertragseinsicht. Die Allmendverwaltung (AV) verwies auf Zuständigkeit der Schweizerischen Rheinhäfen (SRH), die SRH verweigerte mit Verfügung die Offenlegung und das Präsidialdepartement spielte den Ball an die AV ohne Ergebnis zurück.

Für Allmendnutzung existieren seit langem Gesetze und Verordnungen. Der Rhein in BS ist Allmend; er ist seit der Hafenordnung zwischen Dreirosenbrücke und Landesgrenze auf 2300m Länge und 50m Breite auch Hafengebiet; unter SRH Staatvertrag (2006) wurde dieser Allmendteil trotz parzellenscharfem Zonenplan zum marktwirtschaftlichen Bereich  mit vertraulichen Geschäftsbeziehungen. Kleinschifffahrt gehörte nicht zum Zweck, Kompetenzbereich und Kerngeschäft der früheren Rheinschifffahrtsdirektion (RSD). Gleiches gilt für die  Nachfolgeorganisation Schweizerische Rheinhäfen (SRH).

Die Regioport AG hat als grösster Liegeplatzanbieter für Kleinschiffe in BS ihren Gewerbestandort auf Allmend gewählt; sie nahm für sich eine exklusive private Wirtschaftssphäre mit Verweis auf privatwirtschaftlichen vertraulichen Vertrag ohne Offenlegung der Konditionen in Anspruch. Die Regioport AG ist im Bau- und Vermietungswesen erfahren; es lag in ihrer Kompetenz bei Vertragsabschluss mit der RSD statt unechter eine echte Verlängerungsoption (BGE 4C.152/2004 /lma) mit definierten Mietkonditionen zu vereinbaren. Das Versäumnis lässt legitime Willkür zu, die Regioport AG selbst in dreister Form belegbar praktiziert. Der Regioboot Verein ist auf Grund inkompatibler Bedingungen seit Mai 2015 im Regioport nicht mehr engagiert.

Die Aussage des Regioport Eigentümers, der Hafen sei eigentlich eine „Freizeitanlage wie ein schwimmender Schrebergarten“ bedient sich eines Vergleiches, der den tatsächlichen Sachverhalt kaschiert. Schrebergärten sind vereinsgeführte Kleingärtenanlagen, die mit Statuten, in BS öffentlicher Familiengartenordnung einen sozialen Zweck erfüllen. Der Regioport ist nicht vereinsgeführt. Die AG vermietet Liegeplätze einem Parkhaus gleich.

Regioboot plädiert dafür, dass die wachsende Kulturstadt Basel als Tor zur EU/CH mit einem bedeutenden Grossschifffahrtshafen an internationaler Wasserstrasse einer ökologisch akzeptablen Kleinschifffahrt Gast- und Dauerliegeplätze auf Allmend zu fairen, der Öffentlichkeit transparenten Konditionen bietet. Kommerzielles, kommunales und vereinsgeführtes Engagement unterscheidet sich durch Motivation, Qualität, Preis und Akzeptanz des Angebotes. Die Mehrheit der Kleinschiffhäfen am Rhein und seiner Peripherie ist gemeinnützig organisiert und deshalb kostengünstig. Sofern Kleinschifffahrer Alternativen haben, wählen sie das Milieu welches zu ihren Wertvorstellungen passt. Die Bootsimmatrikulationen BS sind seit Jahren gegenüber dem Bundestrend rückläufig.

Im Kantonale Richtplan war bis zur Revision 2018 zu lesen: Kleinschiffinfrastrukturen sind soweit wie möglich zu reduzieren. Die AV liess 2017/2018 trotz Warteliste einige Bojenliegeplätze unvermietet. Die SRH teilten 2016 dem Regioboot Verein in einer Besprechung mit, dass im bestehenden Hafenperimeter keine weiteren Flächen für Kleinschifffahrt zur Verfügung stünden. Nun steht im Raum, dass für die kommerzielle Regioport AG Alternativflächen im Rhein unterhalb der Dreirosenbrücke möglich seien.

Vertraulichkeit bei Verträgen über verpachtete Privatflächen ist selbstverständlich, nicht jedoch bei Allmendflächen, die in ihrer Zweckbestimmung gemeinnütziger, nicht primär finanzieller Optimierung zu dienen haben. Bei langfristiger kommerzieller Nutzung öffentlich gewidmeter Flächen hat der Bürger Anspruch auf Transparenz und Public Value. Fehlentwicklungen sind bei Verhandlung von Verlängerungsoptionen zu bereinigen.

Wir schlagen vor, Bedingungen und Kapazitäten für Kleinschiff-Infrastrukturen im öffentlichen Raum zur Erhaltung und Entwicklung eines attraktiven Lebensraums qualitativ und quantitativ unter Einbezug der Interessengruppen zu ermitteln und öffentlich einsehbar zu regeln. Wir möchten nicht, dass unter lex specialis (SRH Rheinhafenvertrag) das NöRG ausgehebelt wird und langfristige vertrauliche privatwirtschaftliche Verträge bei Allmendnutzung einen diskreten Weg der Etablierung finden, der sonst nicht möglich wäre.

Altruismus hat in Basel Tradition. Wir empfehlen Worten Taten folgen zu lassen und aus dem Kleinschiffhafen Regioport tatsächlich eine „Freizeitanlage mit den Attributen eines schwimmender Schrebergarten“ zu machen. Angebot, Betriebsform und soziales Engagement passen weit besser zur Allmend und fördern Basels Image.