Archiv der Kategorie: Externe Kontakte

Bericht Besichtigung Centrale K 22.08.2018

Die Veranstaltung ist eine Ergänzung der Besichtigungen des Kraftwerks Kembs & Schleusen 20.06.2017 und der renaturierten Rheininsel 10.09.2017. Die organisatorische Vorbereitung begann 13.03.2018 mit Kontaktaufnahme zu dpih-upest-visites-hydro@edf.fr, Terminabstimmung sowie Ankündigung 29.05.2018.

21 Personen aus A, CH, D und F meldeten sich zur Besichtigung an, 13 nahmen an der Führung und 16 an Apéro & Barbecue auf dem von der Stadt Weil sehr gepflegten Picknickplatz am Stauwehr teil.

12:30h-14:00h: Anfahrt mit 2 Autos, Zeltaufbau mit 3 Personen

14:00h-16:00h: Mme Marie Petit, EDF, bietet 13 Personen Einblick in Geschichte, Technik, Organisation, Ökologie und ökonomische Bedeutung der Anlagen.

Die Führung im Aussenraum bei > 40°C (Meteo Basel 34°C) auf dem schattenlosen Betriebsgelände und in Nähe der Wärme abstrahlenden Betonkonstruktion wird in vorgeschriebener Kleiderordnung mit obligatorischer Sicherheitsausstattung zur körperlichen Herausforderung. Bei sengender Hitze denkt mancher beim Blick auf die sprudelnde Fischtreppe an ein erfrischendes Bad im kühlen Wasser. Die von Mme Marie Petit mitgebrachten 2 Mineralwasserflaschen und Becher finden dankbare Abnehmer.

Das nahezu wartungsfreie Laufwasserkraftwerk Centrale K wird zusammen mit allen Wasserkraftwerken am Oberrhein durch 46 Mitarbeiter, davon 6 in Kembs für den 24h Schleusenbetrieb, ferngesteuert.

Erklärt wird der Verlauf der 7m3/s Wasserspeisung für „le petit-Rhin“ auf der Rheininsel, die 2 Fischpässe mit Lockstrom für den Fischaufstieg vom le petit-Rhin sowie vom Restrhein, den Fischabstieg, die Einlaufrechen mit 20mm Abstand zum Schutz der Fische und Turbinen, die automatische Rechenreinigungsmaschine mit Greifer für Treibholz und Harke für kleineres Treibgut.

K steht als multiple Initiale für Rene Köchlin, Initiator und Projektverfasser des Canal d‘Alsace, das deutsche Wort Kraft sowie Kembs; für die Abzweigung zum Restrhein und dem 05.06.2015 eingeweihten renaturierten Fluss auf der Rheininsel.

Der helle Innenraum des Gebäudes ist kühl und wirkt nahezu leer. Auf Eingangsniveau kann man wie auf einer Brücke den Raum durchqueren. Ca. 5m tiefer sind mit Platten die 2 horizontalliegenden Kaplan S-Turbinen abgedeckt. Unter der Decke ist auf Wandkonsolen und Schienen eine Kranbrücke mit 30t Tragkraft installiert. Zwischen den Turbinenschächten liegt ein Treppenhaus. Die Turbinen- und Generatorentechnik erschliesst sich dem Besucher nur durch Studium der aufgehängten Schnitte und Grundrisse in einem Nebenraum.

16:00h-17:00h: Apéro, alle sind nach der Führung durstig.

17:00h-20:00h: Barbecue mit Schweinefilet & Hähnchenbrust, Kartoffel- & Nudelsalat.

20:05h-20:08h: plötzlich starke Windböen. Das Zelt muss zur Rettung an allen 6 Stützen gehalten und gemeinsam zusammengefaltet werden. Das Picknick findet für alle eindrücklich in 3 Minuten ein abruptes Ende.

20:15h-21:30h Ausklang mit 7 Personen im Gasthaus zum Stauwehr.

Der Regioboot Verein dankt der EDF, Justine Peduzzi für die Organisation, Madame Marie Petit für die professionelle Führung, allen Teilnehmern für die gute Stimmung, die sie erzeugten sowie Thérèse und Hans-Jürgen für die im Gasthaus zum Stauwehr gespendeten Getränke ganz herzlich.

Bericht Gartenplausch zum 1. August 2018 mit Lúcio Duval

Die Tage vor dem Event 35°C. 24.-29. Juli werden Einkäufe gemacht und die Ausstattung herangeschafft. 30.07. sind 13 Personen angemeldet. Wir dürfen den Partykühlschrank in Nachbars Keller voll stopfen. Wetterprognose 1. August 2018: heiss. 17:00h 55% Chance auf 1mm/h Regen.

Am Vorabend werden 4.5kg Schweinebraten mariniert und 3 Becher Dipp pikant abgeschmeckt.
10:00h–13:00h bauen Göran + Joachim die Einrichtung im Garten auf. Das weisse Faltzelt 3x6m steht in 10min; Tischgarnituren, Grill, Beleuchtung, Kühlboxfüllung und Dekoration brauchen 2.5h. Katharina bereitet derweil 2 Platten Gemüse Snacks, 4.5kg Kartoffelgratin, 2 Apfelkuchen.

13:15h–14:30h trudeln unsere Gäste zum Apéro in Etappen ein.
14:30h werden die Braten auf die Grillspiesse gesteckt. Die zentrische Durchdringung von 30cm Rollbraten will nicht gelingen. Eine spürbare Unwucht bleibt. Die Hände sind mit Senf beschmiert und glitschig. 14:45h werden die Gasgrills in Betrieb genommen.

2 Batteriemotoren surren und ruckeln kläglich unter der Last. Nach ein paar Drehungen rien ne va plus. Liegt‘s an den Batterien? Der Batterieaustausch aus älterem Vorrat wird zur Enttäuschung. Kein Zucken, kein Wank; neue Batterien sind nicht zur Hand. Die Logistik steht unter Kritik. Die Rollbraten müssen alle paar Minuten von Hand gedreht werden. Nun denn… das Gas sollte zumindest reichen.

Wir haben zum Gartenfest am Nationalfeiertag Überraschungsgäste. 14:55h trifft Lúcio Duval mit seiner Frau und 2 Kindern ein. Lúcio ist talentierter brasilianischer Musiklehrer und Arrangeur aus der Hafenstadt Macaé im Bundestaat Rio de Janeiro. Katharina & Joachim haben sein virtuoses Gitarrenspiel zuvor gehört, sind begeistert und haben die Familie mit Chance auf ein Akustik-Live-Solo zum Gartenfest eingeladen. Die Teilnahmezusage hat uns sehr gefreut. Für den Regioboot-Verein ein unbezahlbares transkontinentales Kulturgeschenk.

15:10h werden als Vorspeise gekühlte Melonenschiffchen mit Schinkenfracht serviert. Wir überlassen Lúcio wann und was er spielen möchte; er erhält als Bühne lediglich einen Küchenstuhl.
Die Dalmatinerhündin aus dem Nachbarhaus nimmt schon mal Platz. Katze Syra lässt sich blicken und schmeisst sich ins trockene Gras. Kater Max lässt sich von Kinderhand flattieren. Die Vierbeiner spüren offenbar mit 6. Sinn Heat of the Moment!

Lúcio bringt ein Repertoire mit, das von seinen brasilianischen Wurzeln bis hin zu grossartigen Rockklassikern der 60er und 70er Jahre reicht. Der erste Teil seines Soloauftritts ist der brasilianischen Musik gewidmet, der von Choro, Bossa Nova und Afro-Samba repräsentiert wird. Es ist die Musik von Komponisten wie João Pernambuco (1883-1947), Antônio Carlos Jobim (1927-1994) und Baden Powell de Aquino (1937-2000). Unsere Nachbarn werden bei dieser Performance hellhörig.

17:30h sind die Braten knusprig und der Kartoffelgratin kommt im perfekten Timing aus dem Backofen. Alles wird weggeputzt.

18:30h lauschen wir mit brasilianischem Akzent Mani Matter‘s (1936-1972) „Dr Alpeflug“ und „Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama“. Wir sind mit vollem Bauch nun In the Mood den zweiten Teil der Darbietung – die Rockklassiker – zu geniessen. Die Songs sind allesamt Ohrwürmer – Jugenderinnerungen zum Mitsingen. Von den Beatles bis Deep Purple. Nebenher wird mit den Kindern ganz locker Boule gespielt.

Die Arrangements sind für eine Solo-Gitarre mit leicht brasilianischem Flair geschaffen, die dem alten Rock, der so viele und gute Erinnerungen mit sich bringt, eine neue Note verleiht. Die Darbietung ist das Ergebnis zahlreicher Erlebnisse und Erfahrungen, die in den Straßen von Rio de Janeiro, Lissabon, Porto und Basel gesammelt wurden.

Zum Dessert gibt’s passend zum tropischen Klima Maracuja Eis mit frischer Ananas. Christoph offeriert gekühlten Merlot in Boccalinos und spendet obendrein in bar. 20:30h-21:30h gibt’s Kaffee und Apfelkuchen mit Früchten von Paplo’s Baum. 21:30h verlegt die Festgemeinschaft auf die Strasse um das von Thérèse und Kurt gesponserte Feuerwerk von Kinderhand zu entfachen. 22:00h ist Zapfenstreich; die ersten Regentropfen fallen. Abbau mit Görans Hilfe bis 24:00h.

Wir danken allen Teilnehmern für die Stimmung, die sie erzeugten.

EDF Führung Centrale K 22.08.2018

Einladung zur EDF Führung Centrale K 22.08.2018, Rkm 174.1, © Luftbild EDF

Im Juni 2017 hatten wir Gelegenheit teilzunehmen an einer Führung durch das 160 MW Wasserkraftwerk Kembs.
Mittwoch 22. August 2018, 14:00h – 16:00h bietet uns die EDF eine kostenlose Führung  in deutscher Sprache durch das 2016 in Betrieb genommene 8.4 MW Dotierkraftwerk Centrale K beim Stauwehr Märkt.

Das kleine Kraftwerk und die weiträumigen Renaturierungsmassnahmen auf der Rheininsel sind in Folge erneuerter F und CH Konzessionen für das grosse Kembser Wasserkraftwerk entstanden, die eine Aufwertung des gesamten Ökosystems Restrhein bewirken sollen.

Die Teilnehmeranzahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Treffpunkt Stauwehr Märkt (französische Seite).
Am Stauwehr ist auf deutscher Seite ein Parkplatz vorhanden.

Die EDF fordert von den Teilnehmern eine Anmeldung mit folgenden Daten: Nachname, Vorname, Beruf, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Wohnort. Deine Anmeldung bitte bis 2. August 2018 an info@regioboot.ch oder Mobil +41 79 842 93 22. Am Besichtigungstag 22. August werden die Ausweise geprüft. Ohne Ausweis ist die Teilnahme ausgeschlossen.
Kleiderordnung: Geschlossene flache Schuhe, Oberteile mit langen Ärmeln und Hosen. Die Mittnahme von Handys, Rucksäcke und Handtasche ist während der Besichtigung nicht gestattet.

Der Verein bietet den Teilnehmern im Anschluss der Führung einen Apéro und Barbecue auf dem Märkter Picknickplatz am Stauwehr.
Für Mitglieder und EDF Führung gratis. Unkostenbeitrag für Nichtmitglieder: CHF 15. Für entsprechende Vorbereitung ist auch hierfür eine Anmeldung erforderlich.

Kantonaler Richtplan Anpassung Siedlungsentwicklung – Stellungnahme Regioboot

Kantonaler Richtplan BS, Anpassung Siedlungsentwicklung,
Öffentliche Vernehmlassung 27.11.2017 – 12.01.2018

Stellungnahme Regioboot im Hinblick auf Strategie, Sachstand 3Land, Entwicklung Kleinschifffahrt im Siedlungsfreiraum Rhein.

2018.01.12 Stellungnahme Regioboot

Bericht geführte Velotour Rheininsel 10.09.2017

Léa Merckling, Conservatrice der Petite Camarque Alsacienne, erläuterte 9 Personen mit anschaulichen Grafiken, Bildern und Karten in mehreren Stops der 7,2km Velotour auf dem ehemaligen Treidelweg sehr kompetent und engagiert das Naturschutzgebiet l’Ile du Rhin.
Das Renaturierungsgebiet mit seinen Wasserflächen wird im Süden von einem wetterfesten Beobachtungsstand überragt. Die radikalen Renaturierungsmassnahmen eines Maisfeldes verwandelten das Gebiet zunächst in eine Mondlandschaft. Inzwischen kehrt die Natur zurück. Seltene Vögel können dort beobachtet werden. Ein Fernglas ist empfehlenswert. Die Velotour am Sonntag Vormittag  09.00-12:30h war lehrreich und eindrucksvoll. Wir haben uns am Stauwehr Märkt in Richtung Basel verabschiedet und danken ganz herzlich für dieses Erlebnis.

Hinweis Führung Rheininsel 10.09.2017 09:00-12:00

Léa Merckling, Conservatrice der Petite Camarque Alsacienne bietet die Führung Eine facettenreiche Insel mit dem Mountain Bike durch das sich nach Renaturierung entwickelnde Naturschutzgebiet auf der Ill du Rhin an.

Diese kostenlose Weiterbildung sollten sich die Regioböötler nicht entgehen lassen. Treffpunkt Chalet Rhin et Decouverte, bei Schleuse Kembs. Es ist möglich, dort im Vorfeld ein Miet-Mountainbike zu reservieren. Nach der Tour kann man dort auch gut und preiswert essen. Empfehlenswert ist die Anfahrt mit dem Velo entlang dem Hüninger Kanal.

Die Petite Camarque Alsacienne gehört mit internationalem Rang wie der Taubergiessen zum Ramsar-Feuchtgebiet Oberrhein. Dem Besucher erschliesst sich dort eine Schatzkammer der Natur mit Artenvielfalt in Fauna und Flora auf behutsam angelegten Wegen mit Beobachtungsstellen. Die gepflegten, teilweise dschungelartigen Pfade durch die Auenlandschaft sind ein Erlebnis für Alt und Jung bei jedem Wetter zu allen Jahreszeiten. Für einen kleinen Rundgang (3,1km) mit Zwischenstops sollte man 2-3h einplanen. Wissenswertes ist F/D beschriftet. Im Zentrum des Gebietes liegen die historischen Gebäude der ehemaligen kaiserlichen Fischzucht mit Ausstellung zur Entwicklung der Rheinauen sowie Filmvorführung Vierjahreszeiten in der Petite Camarque. Eintritt frei.

Von Basel auf einem attraktiven Abschnitt der Euro Velo Route 6 zu erreichen: Auf Elsässer Rheinweg 2,1km, entlang dem Canal de Huningue bis zum renovierten Schleusenwärterhaus Neuweg 4,6km. Dort sehr freundliche Parkinformation, kostenlose Wegekarte, preiswerte Erfrischungen. Vor dem Haus Velostellplätze und schattige Rastbänke zum Entspannen. Die stillgelegte Schleuse birgt am ehemaligen Untertor versteckt ein effizientes VLH Wasserkraftwerk mit Kaplan-Turbine. Von Schleuse Neuweg bis zum Chalet Rhin et Decouverte 6,6km.

2005 wurden 450ha auf der Rheininsel zwischen Altrhein und Grand Canal d’Alsace sowie Stauwehr Märkt und Kraftwerk Kembs als Naturschutzgebiet der Petite Camarque Alsacienne zugeordnet. Im Zusammenhang mit der Konzessionserneuerung für Kraftwerk Kembs (Besichtigung Juni 2017) und Umweltforderungen der IKSR wurden die Mindestwassermenge für den Altrhein erhöht und 120ha Maisfeld auf der Rheininsel so renaturiert, dass teilweise Geschiebebetrieb und Ufererosion, Wild- und Fischdurchgängigkeit sowie Laichhabitate ermöglicht werden. Um das abgeführte Wasser energetisch 1x nutzen zu können haben die EDF 2016 bei Stauwehr Märkt ein 8MW Kleinkraftwerk mit Dotierturbine in Betrieb genommen.

Die radikalen Renaturierungsmassnahmen verwandelten das Gebiet zunächst in eine Mondlandschaft. Inzwischen kehrt die Natur zurück. Nach Erfolgsbewertung 2020 sollen die Wassermengen des Altrheins allenfalls zur Verbesserung der Entwicklungsbedingungen für Flora und Fauna erhöht werden.

Dreiländerbrücke Huningue-Weil, Brückenfest 01.07.2017 ab 17:00h

Die Dreiländerbrücke , Rkm 170,5 hatte an diesem Ort bereits einige Vorgänger. Sie wurde für Fussgänger und Velofahrer vor 10 Jahren eröffnet. 75’000 Menschen kamen 2007 zur Einweihung.  Die Bogenbrücke wird wegen ihrer Funktion und Schönheit allseitig geschätzt. Sie verbindet nicht nur die Partnerstädte sondern ist Schnittpunkt mehrerer Europäischer Radwanderwege. Nach amtlicher Zählung nutzen 1 Million Personen im Jahr das elegante Bauwerk. Grund genug ihr Bestehen in Huningue und Weil mit einem 2-tägigen Brückenfest von Samstag 1. Juli 2017, 17:00h bis Sonntag 2. Juli 17:00h zu feiern. Programmflyer.

Trotz regnerischem Wetter sah man nur fröhliche Gesichter.

Bericht Führung Wasserkraftwerk Kembs 02.06.2017

Wasserkraft ist eine der ältesten Energiequellen der Menschheit. Durch sie wird Sonnenenergie, die den Wasserkreislauf antreibt, konzentriert an Gefällestufen der Gewässer genutzt. EdF führt auf Anmeldung jährlich 1500 Besucher in Gruppen durch die Kraftwerksanlagen Kembs. Auf Initiative des Table Ronde, Arbeitsgruppe der Städtepartnerschaft Huningue – Weil, nahmen am 2. Juni 2017, 10:00h – 12:00h 25 Personen aus F, D, und der CH teil.

EdF legt Wert auf Sicherheit. Die Identität der Besucher wird überprüft. Besuchervelos dürfen im Werksgelände parken. Weisse Schutzhelme, gelbe Warnweste und Funkkopfhörer sind obligatorisch. Besucher sind damit auf dem Werksgelände erkennbar und erreichbar. Das private Fotografieren und Filmen im Kraftwerk ist nicht gestattet. Die freundliche Führung machte für uns Gruppenaufnahmen.

EDF public relations Mulhouse betreute charmant die deutschsprachige Gruppe (15), die Einblick in Geschichte, Technik, Organisation, Ökologie und ökonomische Bedeutung der Anlagen für die Region erhielt. Das, was von der Infrastruktur auf der Führung nicht sichtbar ist, wurde an farbigen Schautafeln und Plänen im Dialog mit den Besuchern ausführlich erklärt. Das leckere Mittagsessen auf Teilnehmerkosten im Chalet Rhin & Decouverte hat viel Freude bereitet.

Der Regioboot Verein dankt für die Initiative und Vorbereitung sowie für die professionelle Führung. Eine Besichtigung des 8.4 MW Dotierkraftwerkes beim Stauwehr Märkt hat der Table Ronde für 2018 geplant.

Planung und Bau der Staustufe Kembs mit Kraftwerk, Schleusen, Wehr und Kanal wurden in zeitgenössischen Fachpublikationen ausführlich dokumentiert; ebenso die pro-contra Argumente alternativer Projekte. Dank der ETH-Bibliothek Zürich ist es heute leicht auf viele Periodika, insbesondere die Schweizerische Bauzeitung 1883-1978 und das Bulletin technique de la Suisse romande 1900-1978 lückenlos online zurückzugreifen und somit die Entstehung dieser grossen Anlage über einen Zeitraum von 40 Jahren quasi am Puls der Zeit nochmals mitzuerleben. Die Hefte sind im Bericht mit Link gelistet.

02.06.2017 10:00h Führung Wasserkraftwerk Kembs

Die Arbeitsgemeinschaft „Table Ronde“ der Städtepartnerschaft Hunigue/Weil organisiert eine kostenlose Führung durch Wasserkraftwerk Kembs (Baubeginn 1928, Inbetriebnahme 1932). Anschliessend Möglichkeit zum gemeinsamen Mittagessen. Wir danken dem Table Ronde und der EDF für die Teilnahmemöglichkeit mit Anmeldung ganz herzlich.

Bericht 02.06.2017