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Bericht Rheinländer StrassenFest 2018

Vorbereitungstreffen 17.05.18. Motto: Usestuehlete – spontane Aktivitäten sind willkommen. Antrag an AV 25.05. Bewilligung AV 02.07.2018. 2 Wochen vor dem Fest stellt das TBA Parkverbotsschilder auf Elefantenfüssen und deponiert Absperrgitter. Sonntag vor dem Fest wird das Banner zwischen den Häusern gespannt. Die Kontrolliste der Parkierenden datiert 26.08. Am 31.08. stopfen wir den Partykühlschrank unserer Nachbarn im Keller voll.

Das Wetter kühlt die Tage zuvor von 35° auf 13°C mit Dauerregen am 31.08. ab. 01.09. bedeckt, 8:00-08:30h + 18:00-18:30h Regen. 21°C am Tag, 20:00-24:00h Abfall auf 16°C, Wind ONO, 1-2 Bft

07:30h wird frech ein bereits geräumter Parkplatz vor Haus 7 wieder belegt. Pünktlich 08:00h stellen Polizisten die beleuchteten Absperrgitter. Noch stehen 4 PKW. Die Polizei nimmt Kontakt mit den Haltern auf. 09:30h verschwindet das letzte Auto aus der Strasse. Abschleppen ist unnötig. Wir sind froh. Die Zeit bis 12:00h reicht knapp für Aufbau des Wurfspiels im Vorgarten und für die Installation von Max‘ Minibaiz. Hierzu gibt’s als freundlicher Auftakt Trauben und Gebäck aus der Nachbarschaft.

12:00-13:30h trudeln die angemeldeten Gäste zum Mittag ein. Thérèse schmückt das Zelt mit einem Rosenstrauss. Während des Apéros schmort der Gratin im Ofen. Zum Mittagstisch kommen 16 Personen. Vegetarier bringen mit was sie mögen. Kater Max  ist bei allem stets dabei und begrüsst schmusend die Gäste.

Lúcio Duval reist aus Luzern an und spielt 14:00-17:00h auf seiner Akustikgitarre brasilianische Volksmusik und Classic Rock aus den 70-ern wie zum Gartenplausch 1. August in Max‘ Minibaiz.

15:00-17:00h wachsen nach Lust und Laune improvisierte herzig dekorierte Installationen wie Pilze, die bis 22:00h von Kindern betrieben werden. Selbstgemachtes Eis findet reissenden Absatz. Der Pizzastand stösst auf Appetit. Der Crêpes Stand wirbt mit romantischer Beleuchtung, der Sirup Stand bietet zusätzlich Entenangeln mit Naschereien für geschicktes Hakeln. Vor dem Lokal locken Hefetierchen zum Verspeisen. Gleich daneben Haarschmuck und Armbänder zum erschwinglichen Preis. Das Büchsenwerfen fordert heraus. Die Rutschbahn vom Baustellenpodest wird gern genutzt. Die kuscheligen Plätze der versteckte Chill-Ecke unterm Vorgartenbaum mit Kerzen und Free WIFI sind lässig belegt. Die regensichere Bar im  Lokal ist selbstverständlich auch in Betrieb. Dazu diverse Strassenspiele und so manche Bobbycar Probefahrt.

17:00-20:00h traditionelle ohrenbetäubende Bobby Car Rallye. Trotz des Regenschauers ungebrochener Rallye Enthusiasmus im Regenoutfit und Gummistiefel. Petrus nimmt Rücksicht und schliesst die Schleusen. Auf 2 Holzkohlengrill kann jeder sein mitgebrachtes Abendessen brutzeln und gemeinsam mit den Nachbarn auf der Strasse speisen.

20:00-22:00h 6 passionierte Musiker bieten altruistisch dem 60 Personen Publikum ein unentgeltliches stimmungsvolles Abendkonzert.

24:00h Die Strasse ist geräumt und wieder offen. Wir danken allen Aktiven und Gästen für die Stimmung, die sie erzeugten.

Bericht Besichtigung Centrale K 22.08.2018

Die Veranstaltung ist eine Ergänzung der Besichtigungen des Kraftwerks Kembs & Schleusen 20.06.2017 und der renaturierten Rheininsel 10.09.2017. Die organisatorische Vorbereitung begann 13.03.2018 mit Kontaktaufnahme zu dpih-upest-visites-hydro@edf.fr, Terminabstimmung sowie Ankündigung 29.05.2018.

21 Personen aus A, CH, D und F meldeten sich zur Besichtigung an, 13 nahmen an der Führung und 16 an Apéro & Barbecue auf dem von der Stadt Weil sehr gepflegten Picknickplatz am Stauwehr teil.

12:30h-14:00h: Anfahrt mit 2 Autos, Zeltaufbau mit 3 Personen

14:00h-16:00h: Mme Marie Petit, EDF, bietet 13 Personen Einblick in Geschichte, Technik, Organisation, Ökologie und ökonomische Bedeutung der Anlagen.

Die Führung im Aussenraum bei > 40°C (Meteo Basel 34°C) auf dem schattenlosen Betriebsgelände und in Nähe der Wärme abstrahlenden Betonkonstruktion wird in vorgeschriebener Kleiderordnung mit obligatorischer Sicherheitsausstattung zur körperlichen Herausforderung. Bei sengender Hitze denkt mancher beim Blick auf die sprudelnde Fischtreppe an ein erfrischendes Bad im kühlen Wasser. Die von Mme Marie Petit mitgebrachten 2 Mineralwasserflaschen und Becher finden dankbare Abnehmer.

Das nahezu wartungsfreie Laufwasserkraftwerk Centrale K wird zusammen mit allen Wasserkraftwerken am Oberrhein durch 46 Mitarbeiter, davon 6 in Kembs für den 24h Schleusenbetrieb, ferngesteuert.

Erklärt wird der Verlauf der 7m3/s Wasserspeisung für „le petit-Rhin“ auf der Rheininsel, die 2 Fischpässe mit Lockstrom für den Fischaufstieg vom le petit-Rhin sowie vom Restrhein, den Fischabstieg, die Einlaufrechen mit 20mm Abstand zum Schutz der Fische und Turbinen, die automatische Rechenreinigungsmaschine mit Greifer für Treibholz und Harke für kleineres Treibgut.

K steht als multiple Initiale für Rene Köchlin, Initiator und Projektverfasser des Canal d‘Alsace, das deutsche Wort Kraft sowie Kembs; für die Abzweigung zum Restrhein und dem 05.06.2015 eingeweihten renaturierten Fluss auf der Rheininsel.

Der helle Innenraum des Gebäudes ist kühl und wirkt nahezu leer. Auf Eingangsniveau kann man wie auf einer Brücke den Raum durchqueren. Ca. 5m tiefer sind mit Platten die 2 horizontalliegenden Kaplan S-Turbinen abgedeckt. Unter der Decke ist auf Wandkonsolen und Schienen eine Kranbrücke mit 30t Tragkraft installiert. Zwischen den Turbinenschächten liegt ein Treppenhaus. Die Turbinen- und Generatorentechnik erschliesst sich dem Besucher nur durch Studium der aufgehängten Schnitte und Grundrisse in einem Nebenraum.

16:00h-17:00h: Apéro, alle sind nach der Führung durstig.

17:00h-20:00h: Barbecue mit Schweinefilet & Hähnchenbrust, Kartoffel- & Nudelsalat.

20:05h-20:08h: plötzlich starke Windböen. Das Zelt muss zur Rettung an allen 6 Stützen gehalten und gemeinsam zusammengefaltet werden. Das Picknick findet für alle eindrücklich in 3 Minuten ein abruptes Ende.

20:15h-21:30h Ausklang mit 7 Personen im Gasthaus zum Stauwehr.

Der Regioboot Verein dankt der EDF, Justine Peduzzi für die Organisation, Madame Marie Petit für die professionelle Führung, allen Teilnehmern für die gute Stimmung, die sie erzeugten sowie Thérèse und Hans-Jürgen für die im Gasthaus zum Stauwehr gespendeten Getränke ganz herzlich.

Bericht Gartenplausch zum 1. August 2018 mit Lúcio Duval

Die Tage vor dem Event 35°C. 24.-29. Juli werden Einkäufe gemacht und die Ausstattung herangeschafft. 30.07. sind 13 Personen angemeldet. Wir dürfen den Partykühlschrank in Nachbars Keller voll stopfen. Wetterprognose 1. August 2018: heiss. 17:00h 55% Chance auf 1mm/h Regen.

Am Vorabend werden 4.5kg Schweinebraten mariniert und 3 Becher Dipp pikant abgeschmeckt.
10:00h–13:00h bauen Göran + Joachim die Einrichtung im Garten auf. Das weisse Faltzelt 3x6m steht in 10min; Tischgarnituren, Grill, Beleuchtung, Kühlboxfüllung und Dekoration brauchen 2.5h. Katharina bereitet derweil 2 Platten Gemüse Snacks, 4.5kg Kartoffelgratin, 2 Apfelkuchen.

13:15h–14:30h trudeln unsere Gäste zum Apéro in Etappen ein.
14:30h werden die Braten auf die Grillspiesse gesteckt. Die zentrische Durchdringung von 30cm Rollbraten will nicht gelingen. Eine spürbare Unwucht bleibt. Die Hände sind mit Senf beschmiert und glitschig. 14:45h werden die Gasgrills in Betrieb genommen.

2 Batteriemotoren surren und ruckeln kläglich unter der Last. Nach ein paar Drehungen rien ne va plus. Liegt‘s an den Batterien? Der Batterieaustausch aus älterem Vorrat wird zur Enttäuschung. Kein Zucken, kein Wank; neue Batterien sind nicht zur Hand. Die Logistik steht unter Kritik. Die Rollbraten müssen alle paar Minuten von Hand gedreht werden. Nun denn… das Gas sollte zumindest reichen.

Wir haben zum Gartenfest am Nationalfeiertag Überraschungsgäste. 14:55h trifft Lúcio Duval mit seiner Frau und 2 Kindern ein. Lúcio ist talentierter brasilianischer Musiklehrer und Arrangeur aus der Hafenstadt Macaé im Bundestaat Rio de Janeiro. Katharina & Joachim haben sein virtuoses Gitarrenspiel zuvor gehört, sind begeistert und haben die Familie mit Chance auf ein Akustik-Live-Solo zum Gartenfest eingeladen. Die Teilnahmezusage hat uns sehr gefreut. Für den Regioboot-Verein ein unbezahlbares transkontinentales Kulturgeschenk.

15:10h werden als Vorspeise gekühlte Melonenschiffchen mit Schinkenfracht serviert. Wir überlassen Lúcio wann und was er spielen möchte; er erhält als Bühne lediglich einen Küchenstuhl.
Die Dalmatinerhündin aus dem Nachbarhaus nimmt schon mal Platz. Katze Syra lässt sich blicken und schmeisst sich ins trockene Gras. Kater Max lässt sich von Kinderhand flattieren. Die Vierbeiner spüren offenbar mit 6. Sinn Heat of the Moment!

Lúcio bringt ein Repertoire mit, das von seinen brasilianischen Wurzeln bis hin zu grossartigen Rockklassikern der 60er und 70er Jahre reicht. Der erste Teil seines Soloauftritts ist der brasilianischen Musik gewidmet, der von Choro, Bossa Nova und Afro-Samba repräsentiert wird. Es ist die Musik von Komponisten wie João Pernambuco (1883-1947), Antônio Carlos Jobim (1927-1994) und Baden Powell de Aquino (1937-2000). Unsere Nachbarn werden bei dieser Performance hellhörig.

17:30h sind die Braten knusprig und der Kartoffelgratin kommt im perfekten Timing aus dem Backofen. Alles wird weggeputzt.

18:30h lauschen wir mit brasilianischem Akzent Mani Matter‘s (1936-1972) „Dr Alpeflug“ und „Dr Sidi Abdel Assar vo El Hama“. Wir sind mit vollem Bauch nun In the Mood den zweiten Teil der Darbietung – die Rockklassiker – zu geniessen. Die Songs sind allesamt Ohrwürmer – Jugenderinnerungen zum Mitsingen. Von den Beatles bis Deep Purple. Nebenher wird mit den Kindern ganz locker Boule gespielt.

Die Arrangements sind für eine Solo-Gitarre mit leicht brasilianischem Flair geschaffen, die dem alten Rock, der so viele und gute Erinnerungen mit sich bringt, eine neue Note verleiht. Die Darbietung ist das Ergebnis zahlreicher Erlebnisse und Erfahrungen, die in den Straßen von Rio de Janeiro, Lissabon, Porto und Basel gesammelt wurden.

Zum Dessert gibt’s passend zum tropischen Klima Maracuja Eis mit frischer Ananas. Christoph offeriert gekühlten Merlot in Boccalinos und spendet obendrein in bar. 20:30h-21:30h gibt’s Kaffee und Apfelkuchen mit Früchten von Paplo’s Baum. 21:30h verlegt die Festgemeinschaft auf die Strasse um das von Thérèse und Kurt gesponserte Feuerwerk von Kinderhand zu entfachen. 22:00h ist Zapfenstreich; die ersten Regentropfen fallen. Abbau mit Görans Hilfe bis 24:00h.

Wir danken allen Teilnehmern für die Stimmung, die sie erzeugten.

Bericht Schlauchboot Fahrt Aare 15. Juli 2018

Die Bestellung für Samstag 14.07.18 fällt ins Wasser. Kein Boot verfügbar, wir haben zu lange gewartet. An Sommerweekends sind 3-4 Tage vor geplantem Fahrtantritt die Boote bei allen Verleihern meist ausgebucht. 11.07.18 buchen wir ein Pulsar 380 (5-7 Personen) für die Aarefahrt Sonntag 15.07.18, 11:00h, Thun-Bern (27.3km). Bestellung über Internet ist unkompliziert; sie wird umgehend bestätigt. Fr. 180 Miete teilt die Bootscrew.

Unsere Gruppe besteht aus 7 Personen.
Blauer Himmel, es soll warm werden.

08:00h:  Start Autofahrt mit 5 Personen in bester Laune nach Thun; es wird viel geplaudert.  Kleine Pause unterwegs. Mit dem Navi erreichen wir das Parkhaus City West Thun im Zeitplan. Den Weg zum Einwässerungsort an der SW-Ecke der Regiebrücke ist offenkundig; mehrere Fussgänger mit wasserdichten Packsäcken weisen die 800m Weg zu Fuss.

09:48h:  2 Transporter von 2 Firmen stehen vor Ort. Ca. 15 Boote liegen prall aufgeblasen zur Einwässerung bereit. Wir haben für 11:00h gebucht, müssen wir warten? Nein, kein Problem, unser Boot ist startklar; die Einwässerung ist früher möglich. Wir ziehen uns um und stopfen was wir mitnehmen möchten in einen grossen wasserdichten Mietpacksack. Das Übrige geben wir zum Transport nach Bern ab. Das 2-Frau-Team aus Uetendorf ist mit eigenem Boot auch eingetroffen. So fahren wir mit 2 Booten nach Bern und können uns gegenseitig fotografieren – super!
Das mündliche Briefing ist gut, das Material top (aufgepumptes neuwertiges Boot, Paddel, Schwimmwesten, Karte, Packsack).

10:25h wird unser Boot die Rampe abgeseilt und eingewässert. Das robuste Boot ist gutmütig, leicht zu steuern. Wir sind über das baumgesäumte Ufer der Aare überrascht; die weitgehend natürliche Landschaft mit viel Bruchholz am Ufer übertrifft unsere Erwartungen. Ein Rotmilan mit seinem gegabelten Schwanz kreist über dem Fluss und zahlreiche Prachtlibellen begleiten das Boot – keine Mücken! Die ersten Fotos werden geschossen. Vogelgezwitscher und die gurgelnde klare Aare mit Grundsicht ist der Besatzung lieber als Begleitmusik. Die männliche Besatzung zeigt Begehr 2 Bierdosen zu öffnen, was von den 3 Damen an Bord vor der Uttiger Schwelle abgeschmettert wird. Dann eben nicht…

11:00h:  die Uttiger Schwelle kündigt sich mit der Eisenbahnbrücke an; die Aare wird unruhiger. Schauermärchen werden den Damen feilgeboten. Ist voraus unter der Eisenbahnbrücke nicht gerade ein Boot verschwunden? Der Pulsar meistert die Stromschnellen mit Bravour. Badeshorts und T-Shirts werden dennoch nass. Wir fühlen uns völlig sicher, haben viel Platz und enormen Spass. Jetzt dürfen wir endlich an das Dosenbier. Ein Telefonat nach Münsingen; ein Apéro wird uns dort in Aussicht gestellt; die Damen wollen lieber ein Glas Wein – ach so ist das…

12:10h: Parkbad Münsingen. Beim Anlegen 50m vor dem Parkbad werden wir von der  Schützefahrbrücke fotografiert. 45min Pause bei Speis und Trank. Wir dürfen im Parkbad gratis aufs WC. Eine der uns begleitenden Damen springt zum Fotoshooting gleich mehrfach von der Brücke.

12:48h geht die Crew an Bord und das Boot liegt fest; wir müssen leichtern. Der Schiebende fällt mit Smartphone in die Aare. Dank IP67 Staub- und Wasserdichtigkeit überlebt die teure Technik.
Wir passieren zahlreiche tolle Picknickstellen und der Gedanke verfestigt sich: im nächsten Jahr machen wir das mit Grill wieder!

Wir passieren Eichholz und den Tierpark Dahlhölzli; wo manche Vierbeiner auch von der Aare aus zu sehen sind.
14:20h erreichen wir das Marzilibad früher als erwartet.
14:26h:  Der Auswässerungsort hinter dem Marzili Bad links vor der Dalmazibrücke ist ideal. In unmittelbarer Nähe wird ein frei zugänglicher gedeckten Sitzplätz, ein öffentliches WC und Wiese zur speditiven Bootsabgabe geboten – dazu auch noch der Blick aufs Bundeshaus!

15:10h Katharina und die beiden Damen aus Uetendorf gehen zum Bahnhof um mit dem Zug zu den geparkten Autos nach Thun zu fahren. Die übrige Crew erspart die Bahnfahrt und geniest derweil das Marzili Freibad;  der Rückweg nach Basel ist so komfortabel organisiert.

16:10h Die Crew verlegt rechtzeitig zum Public Viewing des WM Final Frankreich–Kroatien in den Garten der Dampfzentrale. Zahlreiche Grossbildschirme. Tolle Stimmung. Welch ein Schlussbouquet.

18:20h Katharina parkiert das Auto ganz in der Nähe Im Sandrain und stösst zur 2. Halbzeit zu uns.

19:10h Regen fällt. 19:15h Schweigsame Rückfahrt nach Basel; die Müdigkeit fordert ihren Tribut. 20:30h Ankunft.

Einladung Schlauchbootfahrt Aare, Sonntag 15. Juli 2018

Wenn man wartet um alle(s) berücksichtigen zu können bleibt zum Schluss nichts mehr übrig.
Die Buchung für Samstag 14. Juli war nicht mehr möglich. Wir verschieben auf Sonntag 15. Juli 2018. Das Wetter am Endspieltag der Fussball Weltmeisterschaft Frankreich : Kroatien soll gut sein und an diesem Tag sind noch Boote verfügbar – eine Chance für uns. Wir fahren in jedem Fall! Vielleicht sind wir dann auf der Aare sogar allein. Bildimpressionen und Hydrodaten Aare Thun.

Wir wählen mit 27.3km die längste und anspruchsvollere Aare Strecke, die „Königin aller CH Gummiboottouren“ mit Schwelle Uttigen – nass wird man dort immer; neben der Schwimmfähigkeit wird nur dort fester Halt und Ruderkraft benötigt. Je nach Wasserführung braucht die Fahrt 3-5h  in strömendem Gewässer; wir haben 2h Pause zusätzlich für Picknick eingeplant. So funktioniert es.

Zeitplan
Eintreffen in Rheinländerstrasse 7 08:00 Min.
Autofahrt Basel – Thun 123km 08:00 100
zu Fuss Parkhaus City West-Regiebrücke 800m 09:40 10
Umziehen, Einweisung, Einwässern 10:00 60
27.3km Schlauchbootfahrt Thun – Bern 11:00 360
Fahrtzeit je nach Wasserstand 3-5h 240
Picknickpausen 120
Aufenthalt Marzili  Freibad / Dampfzentrale 17:00 120
zu Fuss 650m Dalmazibrücke – Bhf Bern
(nur Fahrer)
17:00 15
Zug Bern-Thun, Gleis 3;  ca. CHF 17.00 o. HTA (nur Fahrer) 17:39 20
zu Fuss 550m  Bhf Thun – Parkhaus City West (nur Fahrer) 18:00 10
Autofahrt Parkhaus City West – Bern Marzili
29.2 km (nur Fahrer)
18:10 30
Auto Rückfahrt Bern – Basel, 102km 19:10 80

Die Regioböötler sitzen mit Regioboot T-Shirt in einem Boot!
Bootsgrösse entsprechend Teilnehmerzahl. Kosten teilt Besatzung. Nichtmitglieder wählen bis 11.07.2018, 23:00h ob sie im gleichen Boot paddeln oder in einem separaten Boot mitfahren möchten.

Katharina bietet Mitfahrgelegenheit ab Basel gegen Fahrkostenanteil (Fr. 15).  Teilnehmer aus anderen Regionen organisieren ihre Transportmittel selbst.
Schlauchbootstart: 11:00h Thun-Schwäbis, Regiebrücke.

Ausrüstung:  Eigener Proviant + Getränke, Badebekleidung, Handtuch, Sonnenbrille, Sonnenschutz, wasserfeste Schuhe, wasserdichte Verpackung für Kamera/Smartphone/Geldbörse, Reservekleidung. Der Bootsvermieter stellt Schwimmweste und Transport persönlicher Ersatzkleidung zum Auswässerungsort.

Rückfragen 079 215 78 71 oder 079 842 93 22.

-> Bericht

EDF Führung Centrale K 22.08.2018

Einladung zur EDF Führung Centrale K 22.08.2018, Rkm 174.1, © Luftbild EDF

Im Juni 2017 hatten wir Gelegenheit teilzunehmen an einer Führung durch das 160 MW Wasserkraftwerk Kembs.
Mittwoch 22. August 2018, 14:00h – 16:00h bietet uns die EDF eine kostenlose Führung  in deutscher Sprache durch das 2016 in Betrieb genommene 8.4 MW Dotierkraftwerk Centrale K beim Stauwehr Märkt.

Das kleine Kraftwerk und die weiträumigen Renaturierungsmassnahmen auf der Rheininsel sind in Folge erneuerter F und CH Konzessionen für das grosse Kembser Wasserkraftwerk entstanden, die eine Aufwertung des gesamten Ökosystems Restrhein bewirken sollen.

Die Teilnehmeranzahl ist auf 30 Personen begrenzt.
Treffpunkt Stauwehr Märkt (französische Seite).
Am Stauwehr ist auf deutscher Seite ein Parkplatz vorhanden.

Die EDF fordert von den Teilnehmern eine Anmeldung mit folgenden Daten: Nachname, Vorname, Beruf, Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Wohnort. Deine Anmeldung bitte bis 2. August 2018 an info@regioboot.ch oder Mobil +41 79 842 93 22. Am Besichtigungstag 22. August werden die Ausweise geprüft. Ohne Ausweis ist die Teilnahme ausgeschlossen.
Kleiderordnung: Geschlossene flache Schuhe, Oberteile mit langen Ärmeln und Hosen. Die Mittnahme von Handys, Rucksäcke und Handtasche ist während der Besichtigung nicht gestattet.

Der Verein bietet den Teilnehmern im Anschluss der Führung einen Apéro und Barbecue auf dem Märkter Picknickplatz am Stauwehr.
Für Mitglieder und EDF Führung gratis. Unkostenbeitrag für Nichtmitglieder: CHF 15. Für entsprechende Vorbereitung ist auch hierfür eine Anmeldung erforderlich.